Wirtschaftsregion Westbrandenburg

InnoTrans 2018 vom 18.-21.09. in Berlin – Wirtschaftsregion mit zahlreichen Unternehmen vertreten

Ab dem 18. September findet wieder die InnoTrans, die Weltleitmesse für Verkehrstechnik, innovative Komponenten, Fahrzeuge und Systeme, in den Messehallen unter dem Funkturm statt. Aufgeteilt in die fünf Messesegmente Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction belegt die Messe alle 41 Hallen des Berliner Messegeländes.

Bei der diesjährigen InnoTrans zeigt sich einmal mehr, dass die Wirtschaftsregion Westbrandenburg – insbesondere der Ortsteil Kirchmöser – ein führender Standort für Bahntechnik in der Hauptstadtregion ist. Es präsentieren sich zahlreiche Unternehmen und Akteure aus der Wirtschaftsregion Westbrandenburg, unter anderem sind BIP-Industrietechnik GmbH, FWB Fahrzeugwerk Brandenburg, GBM Gleisbaumechanik Brandenburg/H. GmbH, Klaus Thormählen GmbH und Wirthwein AG mit eigenen Ständen auf der Messe vertreten. 

Die Länder Brandenburg und Berlin präsentieren sich als starker und attraktiver Standort der Bahnverkehrstechnik zudem mit einem Gemeinschaftsstand. Im „City Cube“ stellen insgesamt fast 70 Aussteller aus der Hauptstadtregion gemeinsam auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern aus. Neben den Unternehmen sind auch verschiedene Institutionen und Partner der Wirtschaftsregion Westbrandenburg, wie die Industrie- und Handelskammer Potsdam, die Technische Hochschule Brandenburg, die WFBB Wirtschaftsförderung Land Brandenburg, das ebenfalls in Brandenburg an der Havel beheimatete Kompetenznetz Rail Berlin-Brandenburg GmbH (KNRBB) und die Wirtschaftsförderung der Stadt Brandenburg an der Havel unter den Ausstellern im City Cube.

Darüber wird auch in diesem Jahr erneut die Innovationskraft der Westbrandenburger Unternehmen auf der Messe sichtbar. So stellt beispielsweise BIP-Industrietechnik mit seinem robotergestützten Höchstdruckwasserstrahlverfahren zur materialschonenden Reinigung und Entlackung von Eisenbahnradsätzen und Drehgestellen eine Weltneuheit vor. Die neue Technologie ermöglicht eine materialschonende, nicht abrasive Reinigung oder Entlackung von Eisenbahnradsätzen und Drehgestellen. Robotergeführte Wasserdüsen werden mit rotierendem Wasserstrahl und einem Druck von bis zu 2.500 bar an den Konturen des Radsatzes entlang bewegt und erreichen somit die vollständige Oberfläche des Radsatzes, ohne die Radsatzoberfläche zu verändern. Wie BIP-Industrietechnik hervorhebt, kann die neue Technologie körperlich schwere und zeitintensive Arbeiten ersetzen und somit in der schweren Radsatzinstandhaltung eine zeit- und ressourcenschonende Lösung schaffen, die die Prozesssicherheit steigert und die Umstellung auf die Anforderungen der „Industrie 4.0“ begünstigt. Das innovative Verfahren findet in der automatisierten Ausführung weltweit erstmalig Anwendung.